Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

 

Mein Name ist Carla.

Ich bin Coach und Autorin

 für starke Frauen mit weichem Herz.

 

Ich möchte dich motivieren, deiner Intuition zu folgen,

deinen Gefühlen zu vertrauen und an dich selbst zu glauben,

um das Glück und Potenzial zu entfalten, das in dir steckt!

 

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Heute startet mein Podcast!

 

Dieser Podcast ist für alle Frauen, die ihrem Herzen folgen möchten. Frei von Selbstoptimierungsstress, dafür mit viel Liebe erwarten dich Impulse rund um die Themen:

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Weiblichkeit und Körper
  • Gefühle und Emotionen 
  • Heilung und Wachstum
  • Selbstliebe / Selbstvertrauen
  • Spiritualität und Meditation
  • Berufung / Lebensvision

sowie Interviews mit tollen Frauen und geführte Meditationen!

 

Hör gleich mal rein - klick auf diesen Link - ich freu mich auf dich!

 

Deine Carla

Inspirationen für das innere Kind

In jedem Menschen wohnt noch das Kind, das er früher mal war.

Es sehnt sich nach Geborgenheit, Spielen und Freude.

 

Oft hat es Gefühle und Bedürfnisse, die der Erwachsene besser erkennen und für die er noch besser sorgen kann. Der Kontakt mit dem inneren Kind und seine Heilung sind ein wichtiger Schlüssel zu innerer Verbundenheit und Lebensfreude, Kreativität und Entfaltung. Im folgenden Artikel bekommst du einige Inspirationen zur Arbeit mit deinem inneren Kind. Viel Freude dabei!

 

 

Täglicher Kontakt

 

Deinem inneren Kind solltest du täglich begegnen. Zum Beispiel in einer kleinen Meditation  oder einfach indem du liebevoll und interessiert an es denkst . Wunderbar, um in Kontakt zu kommen, ist auch folgende Schreibübung: Mit deiner dominanten Hand schreibst du als Erwachsener, mit der nicht-dominanten Hand antwortest du als Kind. Du wirst staunen, wie gut das klappt!

Die nicht-dominante Hand schreibt oft etwas krakelig und unbeholfen, genauso wie ein Kind. Du wirst in dem Moment vermutlich

auch emotional diese Anteile in dir mehr spüren.

 

Spielen

 

Darf man auch als Erwachsener spielen? Na klar! Das solltest du sogar, denn wenn du wie viele von uns sehr mit dem erwachsenen, vernünftigen, im Büro arbeitenden, Umsatz und Überstunden machenden rationalen Ich identifiziert bist, wird dir Spiel und Spaß gut tun! Setz dich einfach mal auf eine Schaukel, wenn du an einem Spielplatz vorbeikommst, und schaukele eine Runde!

Oder mache einfach öfter mal etwas in der Art.

Meditation

 

Visualisiere dich in deiner Meditation als Erwachsener selbst an einem sicheren Platz. Was machst du gerade?

Dann stell dir vor, dein inneres Kind kommt dazu. Wie alt ist es? Wie geht es ihm? Sprich mit ihm und frag es was es gerade braucht. Dann gib ihm genau das - eine Umarmung, spielen, reden…. was auch immer! Wenn dein Kind erst noch schüchtern ist, gewinne sein Vertrauen, sei ganz liebevoll!

 

Lass es fließen

 

Bewege dich viel, tanze, mach Sport…. dadurch wird deine Lebendigkeit und dein körperlicher und auch emotionaler Energiefluss gefördert. Drücke aus, was du fühlst, halte es nicht zurück. Kinder halten auch nicht zurück, was sie fühlen; gib dir selbst die Einladung, genauso zu fließen!

 

Erwachsene Präsenz

 

Wenn du mit deinem inneren Kind arbeitest, bist du vielleicht manchmal sehr damit identifiziert. Vielleicht rutscht du manchmal regelrecht hinein, in die Ausgelassenheit, Schutzbedürftigkeit oder auch den Schmerz des Kindes. Das passiert - dennoch ist es wichtig, dass du als Erwachsener im Hier und Jetzt präsent bleibst, besonders bei schwierigen Gefühlen. Denn so fühlt dein Kind sich sicher - es braucht die Große, die für es da ist und seine Gefühle bewusst spürt und für es sorgt.

 

Ich wünsche dir viel Freude im Kontakt mit deiner Kleinen :-)

 

 

 Weitere Inspiration zur eigenen Kraft findest du im Löwenbuch auf der rechten Seite - gratis!

 

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Das Löwenbuch

ist ein Tagebuch zum Fokus auf deine innere Kraft und Lebendigkeit - deine Löwennatur! Du bekommst es als Abonnent/in meines Blogs geschenkt. Einfach  auf den Button klicken, dich anmelden  und du bekommst den Link zum Download!

 


 

 

Auch im Happy Woman Halbjahrescoaching geht es um das innere Kind!

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1. Hilfe bei Angst und Panik

 

Viele Menschen leiden an Ängsten und Panikattacken. Dies sind bekanntlich sehr unangenehme Gefühle und unser Körper reagiert mit teilweise mit heftigen Symptomen wie Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüchen. Auch ich kenne dies aus eigener Erfahrung!

 

In diesem Artikel möchte ich Mut machen, die Ängste anzunehmen

und verrate ein paar hilfreiche Tipps zum Umgang mit der Angst.

 

 

 

 

 

1) Nimm das Gefühl an - es dauert nicht ewig!

 

Angst ist nicht schön, aber geht vorüber! Angst und Panikzustände dauern nicht ewig an, auch wenn sie phasenweise immer wieder kommen. Oft wehren wir uns gegen die Angst und entwickeln sogar Angst vor der Angst.

Besser ist es, das Gefühl willkommen zu heißen und mit offenen Armen zu empfangen. Ich weiß, das sagt sich so leicht!

Ich selbst habe viel zu lange den Fehler gemacht, mich gegen meine Angst zu wehren und das war nicht gut.

 

2) Erde dich

 

Stell die Füße fest auf den Boden und nimm dir Zeit, diesen wirklich zu spüren. Oder lege dich auf den Boden und spüre wie du getragen wirst. Gib deinem Körper Zeit, dieses Gefühl zu spüren. Angst ist eine Energie, die nach oben zieht in den Kopf und uns das Gefühl gibt, den festen Halt und die Wurzeln zu verlieren. Deshalb ist es ganz wichtig, dich wieder mit

dem Boden zu verbinden.

 

3) Bewege dich

 

Gehe in die Natur und bewege dich. Strammes Walken oder Joggen bringt dich wieder auf den Boden zurück.

Außerdem vertieft es die Atmung und baut Stresshormone und innere Anspannung ab. Jeder andere Sport, der dir gut tut, natürlich auch.

 

4) Bodycare

 

Bade, um dich zu entspannen. Nimm einen entspannenden Badezusatz. Versuche dich zu entspannen, denn Angst bedeutet Stress und Anspannung, die gelöst werden möchten. Dein Nervensystem braucht die Möglichkeit, herunter zu fahren.

 

5) Lavendel ist ein sehr beruhigender Duft.

 

Nimm ein Fläschchen mit Lavendelöl, das du immer dabei hast und an dem du zwischendurch schnuppern kannst.

Verreibe etwas davon auf deinem Herzen. Oder stell eine Lavendelpflanze neben dein Bett, platziere ein Duftkissen im

Kopfbereich deines Bettes oder träufle ein paar Tropfen Lavendelöl in dein Kopfkissen. Davon kannst du gut schlafen.

 

6) Sicherheit und Struktur

 

und einen festen Tagesablauf braucht jeder, der an Ängsten leidet. Egal ob du schläfst oder nicht, gehe deinen Aufgaben nach, so gut du kannst und tue Dinge, die dir gut tun. Verbringe Zeit mit Menschen, die dich stärken. Ablenkung ist auch manchmal

gut!

 

7) Finde die Botschaft deiner Angst

 

Was passiert durch die Angst? Gibt sie dir die Erlaubnis, schwach zu sein, obwohl du sonst immer stark bist?

Oder musst du etwas nicht tun deswegen? Suchst du Nähe und Hilfe, obwohl du sonst immer allein schaffst?

Wenn es dir gelingt, die Botschaft deiner Angst zu erkennen und für das dahinterliegende Bedürfnis sorgst,

bist du schon einen großen Schritt weiter!

 

8) Was brauchst du?

 

Deine Ressourcen zu kennen ist ganz wichtig, denn auf einer stabilen Basis kannst du viel besser mit deinen Ängsten umgehen. Auch das im letzten Punkt angesprochene Bedürfnis hinter der Angst zu verstehen und dafür zu sorgen ist essentiell zur Heilung deiner Ängste.

 

9) Tröste dein inneres Kind

 

Der wichtigste Punkt! Meist ist es das innere Kind, das Angst hat. Visualisiere, was dieser Teil von dir braucht.

Gehalten und getröstet werden? Übe täglich, mit deinem inneren Kind in Kontakt zu gehen, sei es durch Meditation oder Schreiben oder auf deine ganz eigene Art. Sei mütterlich da für dein Kleines.

 

10) Suche dir Hilfe

 

Eine Therapie macht Sinn, um deinen Ängsten auf den Grund zu gehen und besser mit ihnen umzugehen.

Finde eine Form, die dir hilft und die dich anspricht - ich finde körpertherapeutische Methoden prima.

 

 

Ich wünsche dir viel Mut und Vertrauen - schau deiner Angst ins Gesicht :-) 

 

 

 

Inspiration zur eigenen Kraft findest du im Löwenbuch auf der rechten Seite!

 

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Weil du es dir wert bist! Mit diesen 10 Tipps stärkst du dein Selbstwertgefühl

Claudia Schiffer sagte in den Neunzigern in einem Werbespot für ein Kosmetiklabel „Weil ich es mir wert bin“. Vielleicht erinnerst du dich an diese Reklame?

 

Ich finde, dieser Satz ist ein wunderbares Motto wenn es um das Thema Selbstwertgefühl geht - eine Qualität, die fast jede Frau früher oder später beschäftigt. Denn unser Selbstwertgefühl bestimmt zu einem großen Maß, wie wir durchs Leben gehen und uns dabei fühlen. Es wird uns in Liebesbeziehungen genauso gespiegelt wie im Beruf - und je besser es ist, desto glücklicher und ausbalancierter sind wir!

 

In diesem Artikel habe ich speziell für uns Frauen meine besten Tipps zusammengefasst, die meiner Erfahrung nach ein gesundes Selbstwertgefühl kreieren.

 

 

10 Regeln für dein Selbstwertgefühl

 

1) Entscheide dich FÜR dich!

 

Die Ausgangsbasis für jede Entwicklung ist immer eine Entscheidung. Triff deswegen ganz klar das Commitment für dich selbst, dass du „es dir wert bist“. Als ob du innerlich einen Vertrag mit dir schließt, dem du dich dir selbst loyal verpflichtest. Dies gilt ganz unabhängig davon, wo du gerade stehst, denn die Entwicklungs-Leiter nach oben hört nie auf. Durch deine klare Entscheidung signalisierst du dem Universum, wo deine Entwicklung hingehen soll und so wird es dich gemeinsam mit dem Resonanzgesetz ab sofort in dieser Absicht unterstützen.

 

2) Kenne deine Werte

 

Selbstwert beinhaltet ein Bewusstsein all dessen, was DICH wertvoll macht und was FÜR DICH wertvoll ist. Deswegen solltest du dir in diesem Schritt ganz deutlich machen, was dich auszeichnet, welche Talente du hast und welche Stärken in dir wohnen. Sei nicht bescheiden und sieh diese Qualitäten als selbstverständlich an! Nimm dir ein Papier und verfasse ein persönliches „Best of you“ - eine Liste mit all deinen Stärken und all dem, was du schon erreicht hast in deinem Leben. Notiere auch, welche Werte dir in deinem Leben wichtig sind und bringe sie in eine passende Reihenfolge. Zum Beispiel: 1)Wachstum  2) Liebe  3) Kreativität oder 1) Familie 2) Humor 3) Sicherheit

 

3) Wachse, fühle und heile

 

Je präziser du dich und deine Bedürfnisse kennst, desto besser kannst du für dich sorgen. Das wichtigste Tor zum Selbstwert ist meiner Meinung nach die emotionale Heilung. Tragen wir ungefühlten Schmerz, alte Verletzungen und ungeheilte Wunden in uns, blockiert das unseren Selbstwert. Heilst du all das, indem du dich deinen Gefühlen stellst - ohne wenn und aber und Schritt für Schritt - tritt ganz natürlich die darunter liegende Kraft zutage und mit ihr wächst auch dein Selbstwertgefühl automatisch mit. 

 

4) Steh für dich ein

 

Im Alltagsleben, in Beziehungen und überhaupt im Kontakt mit anderen Menschen wird dein Selbstwertgefühl immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Wie gut kannst du für dich und deinen Wert einstehen? Zum Beispiel in Gehaltsverhandlungen. Oder beim Shoppen - gönnst du dir was Edles, Teures, was deinen Wert wieder spiegelt? Oder gibst du dich mit Schnäppchen zufrieden und sagst: Mir reicht das Sonderangebot? Sei es dir auch hier wert, dir selbst das Beste zu geben und fühle, wie gut sich das anfühlt!

 

5) Nimm freudig an an

 

Ein gutes Selbstwertgefühl zu haben, heißt mit offenen Armen all das Gute zu begrüßen, was in dein Leben kommen möchte. Kannst du gut annehmen? Sei offen für Geschenke, Komplimente und all das Schöne, das das Leben dir täglich schenkt. Nimm es tief in jeder deiner Zellen auf, atme es förmlich tief ein und sage dir dazu „Weil ich es mir wert bin - ich habe das Beste verdient!“.  Bring Geben und Nehmen in Einklang. Viele Frauen geben im Übermaß, oft um unbewusst ihren Wert von außen bestätigt zu bekommen. Du musst deinen Wert aber nicht anderen beweisen sondern ihn selbst erkennen. Dann wird die äußere Welt ihn dir spiegeln!

 

 

 

6) Setze Grenzen

 

Dieser Punkt ist auch ganz besonders wichtig. Wie andere dich behandeln spiegelt dein Selbstwertgefühl. Man sollte dich also respektvoll, großzügig, zuvorkommend und wertschätzend behandeln. Menschen, die das nicht tun, darfst du klar in ihre Grenzen verweisen und wenn sie diese nicht einhalten, auch einfach aussortieren! Auch wenn diese Menschen mit ihrem Verhalten in Wahrheit aussagen, wie sie zu sich selbst stehen, entscheidest du, was du zulässt und was nicht. Ein Nein zum anderen ist oft ein Ja zu dir selbst. Mach keine faulen Kompromisse. 

 

7) Lass nur Gutes in dein Leben

 

Mein Lieblingspunkt: Öffne symbolisch deine Arme weit, um von allem das Beste zu empfangen: Die tollsten Herzensmenschen, die besten Gelegenheiten, die erfüllendsten Aufgaben, viel Geld und noch viel mehr Freude! Jawoll, das bist du nämlich wert! 

 

8) Wie innen, so außen

 

Das Leben ist eine Schule, um sich selbst darin zu erkennen. Eine Lektion für uns Frauen darin heißt „Selbstwert“. Es ist wichtig zu erkennen, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, diesen zu erkennen. Möglicherweise hast du Erfahrungen gemacht, die dich an dir zweifeln ließen oder dir nicht das Gefühl gaben, das Beste verdient zu haben. Diese Erfahrungen waren aber in Wahrheit ein Teil der Selbstwert-Schule - ein Aspekt des großen Plans, der für dein Leben existiert! Im Wachstumsprozess kommst du in dein Schöpferbewusstsein, deine Eigenverantwortung und erkennst die tiefe Wahrheit „wie innen so außen“. DU entscheidest dich für deinen Wert! Die Umwelt wird dir das spiegeln!

 

9) Nutze Affirmationen

 

Affirmationen sind ein wunderbares Tool, um dich an deinen Selbstwert zu erinnern. Schreib sie dir auf, steck dir den Zettel in Portemonnaie, lies sie öfters. Wichtig ist, dass du Formulierungen findest, die sich für dich richtig gut anfühlen. Zum Beispiel: Ich lasse nur Gutes in mein Leben, weil ich es mir wert bin. Lass die Affirmationen zu deinem Mantra werden. Sie werden durch das Resonanzgesetz ihre Wirkung in deinem Leben entfalten! 

 

10) Schaffe einen Anker

 

Finde einen physischen Selbstwert-Anker, den du immer bei dir hast und der dich täglich an deinen Wert erinnert. Kauf dir zum Beispiel ein schönes Schmuckstück, das du jeden Tag trägst. Jedes Mal, wenn du es berührst oder es im Spiegel siehst, wirst du symbolisch an dich und deinen Wert erinnert.

 

Sei es dir wert - denn du hast das Beste verdient!

 

Deine

 

 

 

 

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Die Narzisstenfalle und was du aus ihr lernen kannst

Narzissten sind Menschen, die kaum Empathie für ihr Gegenüber haben, sondern in erster Linie ihre eigenen Interessen verfolgen. 

 

Sie können charmant sein, dann aber wieder sehr gefühlskalt.

Oft haben sie ein Selbstbild von sich entwickelt, das ihre Großartigkeit nach außen kehrt und alles andere außen vor lässt. 

 

Wenn du häufig an Narzissten gerätst, hast du wenig zu lachen, aber einiges zu lernen.

 

In diesem Artikel verrate ich dir, was das sein könnte und was zum Thema Narzissmus oft unter den Teppich gekehrt wird.

 

Ein Date mit einem Narzissten

 

Mit Ende 20 war ich Single und hatte ein Date mit einem Schauspieler. Bereits als ich ihn an der Ampel stehen sah, betont lässig mit Sonnenbrille und steinernem Gesichtsausdruck, hätte ich am liebsten auf dem Absatz kehrt gemacht. Mir gefiel diese kalte Ausstrahlung gar nicht und mich beschlich schon auf der anderen Straßenseite ein ungutes Gefühl.

 

Doch schließlich waren wir verabredet und ich wollte nicht unhöflich sein. Wir gingen also gemeinsam etwas trinken, wobei ich das Gefühl hatte, dass auch ich nicht seinen Vorstellungen entsprach. Die Konversation verlief schleppend.

 

Ich fühlte mich unwohl und unsichtbar, fast schon wertlos, so als ob irgendwie etwas mit mir nicht stimmte.

 

Erleichterung machte sich breit, als das Date endlich vorbei war. Ich fühlte mich wieder normal.

 

Auf den ersten Blick...

 

...wirken Narzissten oft beeindruckend, machen einen Kult um ihre Person, ihren Erfolg, ihre Leistung oder Intelligenz. Wer näher mit ihnen zu tun hat, sei es beruflich oder sogar in einer Paarbeziehung, berichtet nach anfänglicher Faszination von spürbarem persönlichen Energieverlust - bis hin zu emotionalem Missbrauch durch einen kaltherzigen Egoisten, der nur an seinen eigenen Vorteil denkt.

 

Als ich damals das Date mit dem Schauspieler hatte, wusste ich davon noch nichts. Ich spürte nur ein ausgeprägtes Unwohlsein in seiner Anwesenheit und das Bedürfnis, schnell zu gehen. Heute habe ich eine Erklärung dafür.

 

Narzissten tragen selbst einen tiefen Schmerz in sich, von dem sie sich aus tiefer Angst so stark abgespalten haben, dass zwangsläufig die Menschen in ihrer Umgebung diesen fühlen müssen.

 

Das dehnt ihr Empfinden von Überlegenheit und Vollständigkeit aus.

 

Narzissten ziehen oft sehr empathische Menschen an, die ihr eigenes Defizit ausgleichen.

 

Jemand, der kompromisslos „sein eigenes Ding“ macht, findet in einer Liebesbeziehung leider oft jemanden, der es gewohnt ist, eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Nicht selten endet eine solche Beziehung im Drama.

 

Böser Narzisst - armes Opfer?

 

Als ich im Internet zum Thema recherchierte, fiel mir allerdings auf, dass in der beschriebenen Täter- Opfer - Dynamik (der böse Narzisst - das arme Opfer) ein ganz wesentlicher Punkt außer Acht gelassen wird:

 

Die Eigenverantwortung und Selbstreflexion desjenigen, der unter dem narzisstischen Verhalten eines anderen leidet. 

 

Auf YouTube erzählen Frauen ausgiebig, wie unmöglich ihr Expartner gehandelt habe. Narzissmus-Experten berichten wie ein Reporter aus dem Zoo über die Attribute dieser Spezies und dass man unbedingt die Beine in die Hand nehmen müsse, wenn man ihn am Horizont erblickt. Unzählige Ratgeber helfen den Opfern von narzisstischem Missbrauch.

 

Es geht immer um die Analyse des Narzissten, selten um Selbstreflexion. Ist das zu schmerzhaft?

 

Ich bin aber sicher: Nur das bringt weiter!

 

Natürlich ist es richtig, dass man sich nicht dem verletzenden Verhalten eines Narzissten aussetzen soll.

 

Überhaupt keine Frage! 

 

Was du aber durch Narzissten lernen kannst

 

Wer diesen Typ Mensch häufig anzieht - sei es als Liebespartner oder auch sonst im Umfeld -  sollte sich unbedingt fragen, was er daraus über sich selbst lernen kann und wie er sein Selbstwertgefühl aufbauen und stärken kann.

 

Schmerzhafte Erfahrungen mit narzisstischem Verhalten fordern dazu auf, alte Wunden anzuschauen und zu heilen.

Es geht darum, sich seines eigenen Wertes (wieder) bewusst zu werden und in die Selbstliebe zu kommen.

 

Über den anderen zu schimpfen, ist verständlich. Groß ist oft die Verletzung.

 

Weise ist es dagegen, Abstand zu nehmen und seine Energie dafür einzusetzen, bei sich selbst zu schauen.

Gelingt dies, wird es möglich, eine Botschaft zu erkennen und zu wachsen.

 

Der Kontakt mit einem Narzissten ist wie eine fordernde Schule, in der du lernen kannst, für dich selbst einzustehen und dich abzugrenzen.

 

Und es steht dir frei, diese Schule zu verlassen, wenn sie dir nicht gut tut.

 

Mach nicht den Fehler, nur den anderen zu analysieren, sondern FÜHLE, was in dir selbst los ist.

 

Nimm dir den notwenigen Abstand, um zu dir zu kommen und übernimm Verantwortung für einen Schmerz, der oft nicht erst seit diesem aktuellen Menschen in deinem Leben ist.

 

Setze klar und deutlich Grenzen, sei es dir wert!

 

Lerne gesunde Selbstliebe. Nein, das hat gar nichts mit Selbstverliebtsein zu tun!

 

Gesunde Selbstliebe bedeutet, dass du unter anderem deinen eigenen Schmerz bejahend fühlst - also genau das zu tun,

was Narzissten um keinen Preis wollen.

 

Fühle dich in deiner Ganzheit, denn dadurch wirst du heilen.

 

Sorge gut für dich und nimm Abstand von Menschen, die dir nicht gut tun.

 

Nur Eigenverantwortung wird dich heilen und eine gesündere Resonanzfähigkeit in Beziehungen bewirken!

 

Liebe Frauen mit großem Herz - seid es euch wert :-)

 

 

Narzissmus - ein Phänomen unserer Zeit?

  

Übrigens ist das Spektrum des Narzissmus groß, angefangen von harmlosen Tendenzen bis hin zur ausgeprägten Persönlichkeitsstörung.

 

Meiner Erfahrung nach ist das Hauptmerkmal von Narzissmus fehlendes Empathievermögen und Selbstbedienung an der Energie anderer, gar nicht unbedingt das Bild der eigenen Großartigkeit.

 

Dennoch leben wir in einer Zeit und mit Werten, die auch letztgenannte Eigenschaft begünstigt. Die Medien, Filme und Werbung suggerieren schließlich, dass wir durch Schönheit, Erfolg und Status irgendwie „besser“ wären - was natürlich nicht stimmt.

Trotzdem streben die meisten Menschen nach diesen Attributen, ohne deshalb gleich Narzissten zu sein.

 

Ein waschechter Narzisst nutzt andere Menschen zu seinem eigenen Vorteil schamlos aus. Er benutzt zum Beispiel seine Partnerin, um seine Gefühle von innerem Chaos zum Ausdruck zu bringen, die er nicht fühlen will. Partnerinnen von Narzissten fühlen sich oftmals regelrecht ausgelaugt und wertlos, wohingegen der toxische Partner offensichtlich auflebt und ihre Energie übernimmt.

 

Ein Narzisst sieht die Menschen um ihn herum und deren Bedürfnisse nicht, weil er sich selbst nicht in seiner Ganzheit wahrnimmt. Diese Person braucht die Fassade der Perfektion, Kontrolle und Großartigkeit, um selbst nicht zu fühlen. Oft kommt derjenige damit sogar prima durchs Leben und landet nur selten in Therapie.

  

Fazit:

 

Eigentlich war diese Erfahrung mit dem Schauspieler rückblickend ganz interessant. Dieser Mensch hat im wahrsten Sinne eine „Schau“ gemacht, zeigte nicht sein wahres Selbst. Denn das hatte er aus Angst soweit verdrängt, dass er diesen Schutz brauchte. Ich bin froh, dass es nur ein kurzes Date war…

 

 

 

Komm in deine Kraft!

 

Kommen dir diese Themen bekannt vor? Leidest du möglicherweise unter dem narzisstischen Verhalten anderer und möchtest wieder in deine Kraft kommen?

 

Gerne unterstütze ich dich dabei, die Verbindung mit dir und deinen Bedürfnissen zu stärken, so dass du wieder in dir ruhst und klare Grenzen setzen kannst.

 

Kontaktiere mich hier für ein unverbindliches 15 min. Vorgespräch!

 

 

 

Inspiration zur eigenen Kraft findest du im Löwenbuch auf der rechten Seite!

 

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Das Löwenbuch

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